Interdisziplinäre Emotionsforschung zwischen Neurowissenschaften und Philosophie

animal emotionale I

Weit mehr als gemeinhin angenommen ist der Mensch ein emotionales Wesen. Gefühle prägen seinen Selbst- und Weltbezug, motivieren oder hemmen sein Handeln, und sind an Prozessen der Bewertung und Entscheidungsfindung maßgeblich beteiligt. Unser interdisziplinäres Forschungsprojekt hat das Ziel, die menschliche Emotionalität in ihrer Verschränkung mit den sonstigen zentralen Merkmalen des Menschen zu erforschen. Insbesondere geht es um die Möglichkeiten der emotionalen Selbstkontrolle, der Rolle der Gefühle beim moralischen Urteilen und Entscheiden, sowie ganz allgemein um eine Theorie des affektiven Welt- Selbstbezugs. Philosophie und Neurowissenschaften kommen im Rahmen dieses kooperativen Projekts in einen fruchtbaren Austausch: Philosophische Begriffs- und Theoriebildung informiert das neurowissenschaftliche Messen von Daten; umgekehrt liefern die Einblicke in die Funktionsweise neuronaler Mechanismen den philosophischen Konzepten eine robuste empirische Grundlage.

 

Forschungsergebnisse

Bericht über das Projekt

("Impulse für die Wissenschaft 2008 - Aus der Arbeit der VolkswagenStiftung")



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